Dezember-Hilfen für die Schausteller-Branche

27. November 2020

Das Bundesfinanzministerium hat heute beschlossen, die für November bereitgestellten außerordentlichen Wirtschaftshilfen bis Ende Dezember zu verlängern. Unternehmen, Selbständige und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind, erhalten damit eine schnelle und unbürokratische Kompensation ihrer Umsatzeinbußen.

Nachdem in dieser Woche der Teil-Lockdown und damit die wirtschaftlichen Einschränkungen bis ins neue Jahr hinein verlängert wurden, reagiert die Bundesregierung mit weiteren Hilfen für besonders betroffenen Branchen. Die bayerische Landesgruppe der SPD im Deutschen Bundestag sieht dies als ein wichtiges Signal: „Wir haben in den vergangenen Wochen insbesondere auf die schwierige Situation in der Schaustellerbranche hingewiesen und in einem Schreiben an unseren Finanzminister Olaf Scholz zum Ausdruck gebracht, dass dort dringend weitere Unterstützung nötig ist. Es ist nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch ein Zeichen der Anerkennung. Wir sind froh, dass wir jetzt gute Nachrichten für die Schausteller haben, “ sagt Michael Schrodi, finanzpolitischer Sprecher der Landesgruppe.

Die Schausteller konnten von den November-Hilfen bisher nur bedingt profitieren, da viele ihr Hauptgeschäft erst im Dezember machen. Durch die fortwährende Einschränkung des öffentlichen Lebens auch im Dezember sind nun die Weihnachtsmärkte und damit auch ein wichtiger, einkommensstarker Monat für die Branche bedroht. Nach vielerorts abgesagten Volksfesten und Veranstaltungen im Sommer, bringt der absehbare Ausfall des Weihnachtsgeschäfts viele Schausteller endgültig in ernste finanzielle Schwierigkeiten. Die Dezember-Hilfen bedeuten nun, dass den Schaustellern, ebenso wie anderen besonders betroffenen Unternehmen, Betrieben, Selbständigen und Einrichtungen, ihre Umsatzeinbußen kompensiert werden. „Das Signal von Finanzminister Scholz ist klar: Wir stehen denen bei, die ihren Geschäftsbetrieb wegen der Corona-Maßnahmen einstellen müssen und lassen sie nicht allein“, so Schrodi. „Diese Hilfen sind richtig und gut investiertes Geld, um unsere traditionsreiche Schaustellerbranche in Bayern durch diesen Krisen-Winter zu bekommen.“

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