Der geplante Einstieg Deutschlands beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS stärkt aus Sicht der beiden bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten Christoph Schmid, verteidigungspolitischer Sprecher, und Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher, nicht nur Europas Verteidigungsfähigkeit, sondern sichert auch technologische Souveränität und hochwertige Arbeitsplätze in Bayern. Die Entscheidung für eine Staatsbeteiligung auf Augenhöhe mit Frankreich bewahrt strategisches Know-how, stärkt industrielle Kapazitäten und eröffnet neue Chancen für Innovationen – insbesondere in Zukunftsfeldern wie KI, Digitalisierung und moderner Produktion.
Christoph Schmid: "Die Entscheidung zu einer Staatsbeteiligung auf Augenhöhe mit Frankreich ist nicht nur ein wichtiges Signal für den Erhalt von Arbeitsplätzen in Bayern. Sie ist auch aus sicherheitspolitischer Sicht wichtig. Über Jahrzehnte gewachsenes Know-how bleibt damit national erhalten und europäisch nutzbar. Mit den Erlösen aus Aufträgen für die Bundeswehr können technische Innovationen und Fähigkeitszuwächse finanziert werden, die zum Ziel technologisch überlegener Streitkräfte beitragen. Ich freue mich sehr, dass das Kanzleramt der Linie der Koalitionsfraktionen und des Verteidigungsministeriums folgt und den Weg für eine gleichberechtigte europäische Zukunft von KNDS ebnet."
Sebastian Roloff: „Insbesondere in geopolitisch unsicheren Zeiten ist der Einstieg Deutschlands bei KNDS richtig, um über verlässliche industrielle Kapazitäten, technologische Souveränität und unabhängige Produktionsketten zu verfügen. Der Schritt stärkt aber nicht nur Europas Verteidigungsfähigkeit, sondern sichert zugleich hochwertige Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationskraft in Bayern. Denn gerade in den Bereichen Fahrzeugbau, Sensorik, Digitalisierung, KI und moderne Produktionstechnologien kann die bayerische Wirtschaft ihre Stärken gezielt einbringen und weiter ausbauen.“