Sabine Dittmar: Mit 94 Prozent zur ASG-Vizevorsitzenden gewählt

16. März 2017 | Gesundheitspolitik

Große Ehre für Sabine Dittmar – die gesundheitspolitische Sprecherin der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion wurde zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) gewählt.

„Ich freue mich über das große Vertrauen, das mir die Mitglieder der ASG entgegengebracht haben“, erklärt Sabine Dittmar. Die SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Bad Kissingen erhielt bei der Bundeskonferenz der ASG in Gelsenkirchen 94,3 Prozent der Stimmen und wurde damit erstmals zu einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft gewählt. Gemeinsam mit Dr. Thomas Spies als weiterem Stellvertreter und dem neuen Bundesvorsitzenden Boris Velter wird Sabine Dittmar künftig die Geschicke der Vereinigung, der im Gesundheitswesen aktiven SPDler an entscheidender Stelle mitlenken. Ein Amt, für das die Maßbacherin als gelernte Ärztin, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages und stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag, einiges an Referenzen mitbringt. „Ich werde mit voller Kraft und viel Elan an diese neue Herausforderung herangehen“, blickt Sabine Dittmar auf ihren neuen Posten.

„Als Gesundheitspolitikerin sehe ich es als eine meiner wichtigsten Aufgaben, aktiv an der der stetigen Verbesserung unseres Gesundheitssystems mitzuarbeiten.“ In der laufenden Legislaturperiode seien dabei einige Entscheidungen getroffen worden, die deutlich die Handschrift der SPD tragen. „Wir konnten die Versorgung von Patientinnen und Patienten durch die neue Pflegegesetzgebung oder durch das Krankenhausstruktur- und Versorgungsstärkungsgesetz deutlich verbessern.“ Für die Zukunft liegt der erfahrenen Gesundheitspolitikerin vor allem die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung am Herzen. „Am besten eingebettet in einer solidarischen Bürgerversicherung“, stellt sie fest. Die bessere Personalbemessung in stationären Einrichtungen ist ein weiteres Ziel, dem Sabine Dittmar auf dem Gesundheitssektor einen hohen Stellenwert zurechnet. „Es bleibt noch einiges zu tun.“ Die ASG sei dabei ein wichtiger Faktor. „Durch unsere Arbeit tragen wir zur gesundheitspolitischen Meinungsbildung in der SPD, aber auch in der Gesellschaft bei.“

Die ASG ist eine von elf anerkannten Arbeitsgemeinschaften der SPD. Ihr Arbeitsfeld ist die gesamte Gesundheitspolitik. Die ASG soll Anstöße geben, Impulse aus der gesellschaftlichen Diskussion aufnehmen und den gesundheitspolitischen Sachverstand ihrer Mitglieder und anzuhörender Experten der SPD nutzbar machen. Dabei versteht sich die ASG als Forum für die sozialdemokratische Gesundheitspolitik.