Die Bayerische SPD-Landesgruppe macht sich stark für die Chancengleichheit und Förderung von Mädchen und Frauen. Sie setzt sich dafür ein, dass Mädchen auch andere Berufe jenseits der Friseurin, Floristin oder Verkäuferin ausüben können. „Der Girls‘ Day ist ein wichtiger Tag“, sagt Florian Pronold, Vorsitzender der Bayerischen SPD-Landesgruppe, “er soll die Schülerinnen neugierig machen auf Berufe, in denen es Frauen heute noch schwer haben, sich durchzusetzen.“
Neben Florian Pronold beteiligen sich unter anderen Bundestagsvizepräsidentin Dr. Susanne Kastner und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Walter Kolbow am Girls' Day. So ist Shirin Brand aus Würzburg dabei, sie kann auf Einladung von Walter Kolbow einen Tag hinter die Kulissen des Parlaments schauen: Sie wird den Reichstag besichtigen, bei einer Plenardebatte zuschauen und an einem Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion teilnehmen. Hier lernen die Mädchen, wie ein Gesetz entsteht, verabschiedet wird und in Kraft tritt. Schließlich werden den Mädchen bei einem Markt der Möglichkeiten gestandene Politikerinnen Rede und Antwort stehen.
„Der Girls' Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Vielleicht treffen wir in ein paar Jahren eines der Mädchen wieder – als wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Abgeordneten, in meiner Fraktion oder sogar selbst als Politikerin“, sagt Walter Kolbow.
Im Deutschen Bundestag werden Frauen gebraucht: Denn als Abgeordnete sind sie mit einem Anteil von 31,8 Prozent in der Minderheit. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit auf Platz 17 – weit hinter Spanien, Ruanda oder Costa Rica. Die Bayerische SPD-Landesgruppe wiederum kann sich sehen lassen: Mit einem Parlamentarierinnen-Anteil von 50 Prozent ist sie ganz vorne an der Spitze.
Mehr zum Girls' Day unter http://www.girls-day.de/