Anlässlich der abschließenden Beratung des Kinderfördergesetzes im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erklärt die familienpolitische Sprecherin der Bayerischen SPD-Landesgruppe, Marlene Rupprecht, MdB: „Dank der SPD ist die stärkere Privatisierung der Kinderbetreuung vom Tisch. Damit wird das Kinderförderungsgesetz noch sozialdemokratischer. Mit der von der Bundesministerin geplanten zwingenden Gleichstellung gewerblicher Träger mit gemeinnützigen Trägern wären eine schlechtere Qualität, soziale Entmischung und noch größere Ungleichheit in der Bildung vorprogrammiert gewesen. Die frühe Förderung und Integration, besonders von benachteiligten Kindern, wären erschwert worden. Langfristig hätte das zu einem Ausverkauf der frühkindlichen Bildung aller Kinder zugunsten von privaten Gewinninteressen führen können. Denn Gewinnmaximierungen in der Kinderbetreuung hätten sich nur über höhere Elternbeiträge oder Abstriche bei der Qualität der Betreuung erzielen lassen. Wir haben aus guten Gründen die öffentliche Daseinsvorsorge, zu der auch die Kinderbetreuung gehört, in die Hände von gemeinnützigen Trägern gelegt. Sie verfolgen gemeinwohlorientierte Zwecke und müssen erwirtschaftete Gewinne wieder für diese Zwecke einsetzen. Sie decken auch solche Bedarfe, die sich marktwirtschaftlich nicht rechnen. Das Kinderförderungsgesetz hat eine deutliche sozialdemokratische Handschrift. Gegen anfängliche Widerstände unseres Koalitionspartners haben wir den Rechtsanspruch ab Eins und eine dauerhafte Beteiligung des Bundes an den Betriebskosten durchgesetzt. Wir haben heute die Weichen für bessere Qualität in der Kinderbetreuung, Chancengleichheit in der Bildung und ein verlässliches Angebot in ganz Deutschland gestellt.“
SPD stellt Weichen für bessere Kinderbetreuung
Donnerstag, 25. September 2008
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Fachforum Gute Arbeit statt mieser Jobs
Auf dem 2. Fachforum zum Thema „Gute Arbeit“ am 24. April 2012 in Berlin wurde das Ausmaß des Niedriglohnsektors, seine Struktur und Entstehung beleuchtet. Es wurde aber nicht nur erläutert, wo und in welchem Umfang Menschen zu Löhnen unterhalb der Niedriglohnschwelle arbeiten, wir konnten auch einen Blick werfen auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und das Schicksal Einzelner sowie mögliche Auswege diskutieren.
Materialien der Landesgruppe
Broschüre mit allen wichtigen Informationen rund um die Arbeit und die Mitglieder der Landesgruppe
Übersichtskarte zur Wahlkreisbetreuung der Landesgruppenmitglieder
Animation mit Wahlkreisbetreuung und Kontaktdaten aller Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordneten aus Bayern
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