Pronold: CSU kommt mit Doppel-Null-Nummer

Foto Florian Pronold

Mittwoch, 25. Februar 2009

Zitate von Florian Pronold aus seiner Aschermittwochsrede:

Zu Horst Seehofer

„Eigentlich müsste die CSU in Passau zwei getrennte Mikrophone für den Seehofer aufstellen. So schnell, wie der seine Position wechselt, kommt es sonst zu Ohren betäubenden Rückkoppellungen.“

„Der Oskar für sein Lebenswerk als größter Staatsschauspieler aller Zeiten geht an Horst Seehofer. Keiner spielt so gut die Reinkarnation von Robin Hood und ist doch in Wahrheit der Sheriff von Nottingham.“

"Windig und wendig, so ist der Horst, wie ihn alle von der Berliner Bühne kennen. Selbst im Franken-Fasching ist das schon angekommen. Narren und Kinder sagen die Wahrheit, heißt es. Die Wahrheit lautet: ‚Bei Seehofer zählt nicht das Erreichte, da reicht das Erzählte."

Zur „schwarz-gelben“ Regierung in Bayern

„Der größte Wahlbetrug war das Plakat der FDP: „Der größte Kontrast zu schwarz ist gelb“, stand da. Jetzt haben sich schwarz und gelb gemischt und rausgekommen ist eine unappetitliche Farbe. Bayern steht noch, obwohl die CSU nicht mehr allein regiert. Aber besser geworden ist gar nichts. Den Liberalen geht’s um ihre Posten. Mehr Posten für Lehrer in Bayern, davon ist hingegen nichts zu merken.“

„Der einzige Punkt, an dem Horst Seehofer Recht hat, ist die Beschreibung seiner eigenen Regierung: Die einen Minister muss er am Montag Früh anrufen, damit sie die ganze Woche besser nichts mehr sagen. Und die anderen muss er am Freitag anrufen, um nachzufragen, ob sie überhaupt was zu sagen haben.“

Zum neuen Generalsekretärs-Duo der CSU & Glos

„Die CSU hat kein politisch brauchbares Personal mehr. Glos war schon einen Nullnummer in der CSU; jetzt haben sie dann bei den Generalsekretären eine Doppel-Null-Lösung gesucht. Den neuen General kennt keiner. Und als Sekretärin haben sie Frau Bär auserkoren. Die ist bisher nur dadurch aufgefallen, dass sie zusammen mit anderen jungen CSU-Abgeordneten die Zugspitze erklommen hat, um für Edmund Stoibers Bleiben zu werben, als den selbst in der CSU keiner mehr haben wollte. Auch auf dem Gipfel der Zugspitze entwickelte Frau Bär keinen Weitblick. Das fällt nicht auf, denn in Berlin hat sie politisch keinen Durchblick.“

Zu Europa und Hohlmeier

„Schon Stoiber wurde von der CSU nach Brüssel entsorgt, jetzt auch noch Hohlmeier. Europa braucht SPD-Abgeordnete wie Martin Schulz, die dort für Mindestlöhne und gegen Spekulanten kämpfen. Die CSU missbraucht Europa als Endlager für ausgediente Politiker. Monika Hohlmeier gehört nicht ins Europa-Parlament, sondern allenfalls ins Dschungel-Camp.“

Zu Stoiber und Bürokratie-Abbau in Europa

„In Anlehnung an ein Zitat von Franz-Josef Strauß : Wer glaubt, Edmund Stoiber könne die Bürokratie in Europa bekämpfen, der glaubt auch, dass man einem Hund befehlen kann, sich einen Wurst-Vorrat anzulegen.“

Zur Bundeskanzlerin Merkel

„Das Einzige und das Beste, was Angela Merkel in der Finanzkrise gemacht hat: Sie hat sich auf den SPD-Finanzminister Peer Steinbrück verlassen und nicht auf Glos.“

Zur Finanzmarkt-Krise und Friedrich Merz

„Eselsohren hätten Merkel, Merz und Westerwelle verdient. Wie König Midas als Strafe für seine Gier. Niemand hat den Heilslehren der Finanzmarktspekulanten so geglaubt, wie die schwarz-gelben Politiker. Franz Müntefering hat früh vor den Heuschrecken gewarnt. Jetzt sehen wir, dass er Recht hatte. Eselsohren verdienen auch alle, die ihn damals angegriffen haben.“

„Der unbelehrbarste ist Friedrich Merz. Aber ihm gehören die Herzen der CDU-Delegierten auf dem Parteitag. Da sieht man, was die CDU wirklich will und was sie tun wird, wenn Schwarz-Gelb könnte. Der Merz hat ein Buch veröffentlich mit dem Titel ‚Mehr Kapitalismus wagen'. Das ist genauso, als hätte man eine schwere Lebensmittel-Vergiftung durch Gammelfleisch erlitten und Merz sagt dann, das beste Mittel wäre jetzt eine Fliegenpilz-Suppe mit einer ordentlichen Prise Arsen.“

Zu Mindestlöhnen & dem CGB

Der Christliche Gewerkschaftsbund schließt Haustarifverträge ab, durch die Hungerlöhne von 4 oder 5 Euro legal werden. Jetzt will ein CSU-Abgeordneter den Verdi-Chef Bsirske verklagen. Der habe gesagt, der CGB sei eine „Stricher“-Gewerkschaft, die sich bei den Arbeitgebern prostituiere. Der Verdi-Chef hat Unrecht getan. Aber nicht dem CGB, sondern dem horizontalen Gewerbe. Niemand würde da für 4 Euro in der Stunde arbeiten.“

Alle Newsmeldungen: zum Archiv

Soziale Netzwerke

flickr-Bilder der SPD-Landesgruppe Bayern

SPD-Landesgruppe Bayern bei flickr

SPD-Landesgruppe Bayern bei facebook

Auch bei facebook gilt es, Farbe zu bekennen für die SPD. Anmelden, mitmachen!

SPD-Landesgruppe Bayern bei facebook

Auf dem 2. Fachforum zum Thema „Gute Arbeit“ am 24. April 2012 in Berlin wurde das Ausmaß des Niedriglohnsektors, seine Struktur und Entstehung beleuchtet. Es wurde aber nicht nur erläutert, wo und in welchem Umfang Menschen zu Löhnen unterhalb der Niedriglohnschwelle arbeiten, wir konnten auch einen Blick werfen auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und das Schicksal Einzelner sowie mögliche Auswege diskutieren.

Mehr zum Fachforum und relevante Dateien gibt es hier

Broschüre mit allen wichtigen Informationen rund um die Arbeit und die Mitglieder der Landesgruppe

Übersichtskarte zur Wahlkreisbetreuung der Landesgruppenmitglieder

Animation mit Wahlkreisbetreuung und Kontaktdaten aller Bundestags-, Landtags- und Europaabgeordneten aus Bayern

Abonnieren Sie den News-Feed der Landesgruppe!

Benutzerdefinierte Suche

Suche innerhalb der Seite der SPD-Landesgruppe Bayern