Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Entlastungsvorschläge der CSU als „ambitioniert“ bezeichnet. Anlässlich dessen erklärt Florian Pronold, MdB, Finanzpolitiker und Mitglied im Kompetenzteam von Franz Maget:
„Selbst Angela Merkel glaubt den Wahlversprechen der CSU nicht. Nachdem sie noch vor wenigen Monaten die Steuerpläne der CSU brüsk abgelehnt hat, bezeichnet sie deren Vorschläge kurz vor der Landtagswahl als ambitioniert. Aus dem Politikerdeutsch übersetzt heißt das: Undurchführbar.
Kein Wunder. Vor der Wahl verspricht Huber allen alles: Steuerentlastungen in einer Höhe als würden Weihnachten, Ostern und Pfingsten auf denselben Tag fallen. Den Lakmustest besteht Wahlkampf-Pinocchio Huber allerdings nicht. Während er den Millionären in Bayern 800 Millionen Euro Erbschaftssteuer schenken will, verweigert den den Pendlerinnen und Pendlern 400 Millionen Euro für ein Landespendlergeld nach österreichischem Vorbild.
Kein Wunder, dass ihm Angela Merkel nichts mehr glaubt. Die bayerischen Wählerinnen und Wähler werden es der Kanzlerin gleichtun und der CSU die schwerste Wahlniederlage ihrer Geschichte bereiten.“