Zu den Angriffen von Kanzleramtschef Thomas de Maizière auf Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee erklärt der Vorsitzende der Bayerischen SPD-Landesgruppe, Florian Pronold, MdB:
„Wer die Bahn in der derzeitigen Finanzmarktkrise an die Börse bringen will, ist völlig weltfremd. Der riskiert, dass die Bahn in die Krise mit hineingezogen wird. Daher sind die Angriffe der Union auf Bundesverkehrsminister Tiefensee absurd. Der Bundesverkehrsminister handelt genau richtig. Die Union zeigt nur wieder einmal, dass sie nicht mehr in der Lage ist, sachgerecht zu handeln, weil sie schon Wahlkampf macht oder ideologisch verblendet ist.
Die teilweise Privatisierung der Bahn ist derzeit ausgesetzt. Dabei soll es auch bleiben. Die Bahn ist ein unverzichtbarer Bestandteil öffentlicher Infrastruktur. Sie muss in öffentlicher Hand bleiben. Die Bahn muss als integrierter Konzern erhalten bleiben, und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen vor Lohn- und Sozialdumping geschützt werden.“