Zweimal im Jahr lädt die SPD-Bundestagsfraktion zu einer Betriebs- und Personalrätekonferenz in den Deutschen Bundestag ein. Dieses Mal waren rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei. Auch die bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten nutzten die Gelegenheit, um engagierte Betriebsräte aus ihrer Region nach Berlin zu holen. "Diese Konferenzen sind unabdingbar, um den direkten Kontakt zwischen den Betriebs- und Personalräten sowie der Fraktionsspitze herzustellen", sagte Martin Burkert, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Nürnberg.
Dieses Mal ging es um Themen, die viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umtreibt: Wie müssen Arbeitsbedingungen sein, damit sie nicht krank machen? Wie müssen Arbeitsplätze gestaltet werden, damit sie alters- und alternsgerecht sind? Fortlaufende Qualifizierung - auch das war Thema. Die Betriebs- und Personalräte diskutierten mit dem Fraktionsvorsitzenden Peter Struck, mit der arbeits- und sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Andrea Nahles, und mit Staatssekretär Klaus Brandner. Sie hatten aber auch genügend Zeit, sich untereinander auszutauschen.
Jedes Mal ist die Nachfrage größer als die Zahl der Plätze. Die, die schon einmal dabei waren, würden am liebsten wieder kommen: "Die Betriebsräte, die ich eingeladen hatte, waren begeistert, dass sie ihre Erfahrungen einbringen konnten", sagte Marianne Schieder, SPD-Abgeordnete für den Landkreis Schwandorf. Die Stimmung war gut, die Diskussionen lebendig. Die nächste Konferenz ist schon in Planung.