Heinz Paula: Nach Japan nun auch Südkorea – Walfang unter dem Deckmantel der Forschung

05. Juli 2012 | Tierschutz

Trotz internationaler Proteste will nun auch Südkorea den Walfang wiederaufnehmen. Dies kündigte das Land bei der gestrigen Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Panama-Stadt an. Ähnlich wie Japan begründet die südkoreanische Delegation diese Entscheidung mit vermeintlichen Forschungszwecken. Dazu erklärt Heinz Paula, Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion:

„Eine Wiederaufnahme des südkoreanischen Walfangs ist ein riesiger Rückschritt für den weltweiten Schutz der Wale und ein Schlag ins Gesicht aller engagierten Tierschützer und Politiker.“

Die internationale Walfangkommission (IWC) hatte 1986 ein Moratorium für den kommerziellen Walfang in Kraft gesetzt, dazu gehören auch Zwergwale. „Die Begründungen das Moratorium zu umgehen werden immer grotesker. Fest steht, dass Südkorea gezielt Zwergwale zu kommerziellen Zwecken töten will – das hat nichts mit Wissenschaft, Tradition oder Fischereischutz zu tun. Das habe ich auch noch einmal in einem Protestbrief an den Botschafter Südkoreas unterstrichen.“, so Heinz Paula.

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